Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erhöht die Preise

Ab dem 1. Mai dieses Jahres können alle Nutzer des ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr) deutschlandweit für nur 49 Euro pro Monat unkompliziert in allen Verkehrsmitteln des öffentlichen Nahverkehrs reisen. Angesichts dieser Tatsache hält die SPD Zossen die Tariferhöhung des VBB zum 1. April 2023 für falsch! Diese Entscheidung des VBB-Aufsichtsrates aus dem Monat September 2022 ist schlichtweg überholt.

Wenn die Bürger den ÖPNV zukünftig vermehrt nutzen sollen, dann bewirkt diese Preiserhöhung das Gegenteil.

Der durchschlagende Erfolg des 9-Euro-Tickets hat uns eindeutig die richtige Richtung zu mehr Akzeptanz des ÖPNVs gezeigt. Unzweifelhaft gehört dazu im ländlichen Raum neben attraktiven Preisen auch ein besseres Angebot.

Die Tariferhöhung wird mit den gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreisen begründet. Dem widerspricht jedoch das erst kürzlich vom Land Brandenburg beschlossene Brandenburg-Paket (siehe dazu unseren Artikel). Dieses sieht eine Unterstützung der kommunalen Verkehrsunternehmen von insgesamt 90 Mio Euro vor, mit welchen die gestiegenen Energiepreise abgefedert werden sollen.

 

Der SPD-Ortsverein Zossen wird über die Partei-Gremien die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Landkreise und kreisfreien Städte als Gesellschafter des VBB dazu auffordern, diese Entscheidung zurückzunehmen!

 

 

 

 

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