Schlimmer geht immer – das stellten die Initiatoren des Abwahlbegehrens Herr Steffen Jerchel, Herr Hans Boche und Frau Uta Reglin in Zossen eindrucksvoll unter Beweis.

o   Erst zündeten sie in voller Überzeugung, auf großen Zuspruch zu stoßen und unter jeglichem Verzicht auf fundierte Argumente ein Abwahlverfahren, um die Bürgermeisterin vorzeitig aus ihrem Amt zu entfernen (was allein schon abenteuerlich erschien),

o   dann entschieden sie aufgrund von zu geringem Zuspruch und der für sie offensichtlich überraschend eingetretenen Ferien- und Urlaubszeit, den Zeitraum der Stimmensammlung zu verlängern,

o   um schließlich (sehr eingeschränkt), ihre Niederlage zu verkünden.

Alles sehr seltsam, aber Ihr Repertoire an Unmöglichkeiten war damit noch nicht erschöpft. Statt die Unterschriftenlisten zur amtlichen Prüfung an den Wahlleiter zu geben, meldeten die Initiatoren, die Stimmzettel VERNICHTET bzw.VERBRANNT zu haben. Immerhin räumten sie kleinlaut ihre Niederlage ein, welche sie dann aber gleichzeitig mit einer frei erfundenen, nicht nachgewiesenen Stimmenanzahl zu ihrem Achtungserfolg umbenannten.

Was bitte treibt diese Ego-verletzten Initiatoren an, die Zossener Bürgerschaft derart zu betrügen?

Sie waren sich nicht zu schade, mit Fake-Informationen (künstlich geschaffene Persönlichkeiten und skurrilen KI-Aussagen über die Zossener Politik) ihre Unkenntnis zu vertuschen und die Bevölkerung damit zu belügen. Sie sind offensichtlich ausschließlich ihren verletzten Eitelkeiten gefolgt, wie Herr Steffen Jerchel, der entgegen seiner kuriosen Selbsteinschätzung unbedingt Beigeordneter werden wollte, obwohl er aufgrund seiner persönlichen Voraussetzungen dafür gar nicht in Frage kam. Oder Herr Hans Boche, der bei der letzten Kommunalwahl sage und schreibe 32 Stimmen auf sich vereinbaren konnte und schließlich Frau Reglin, die einsam in der Stadtverordnetenversammlung herumirrt und keinen wirklichen Anschluss findet. 

Nach meinem Verständnis wird hier der weit gespannte Bogen der Demokratie äußerst strapaziert, wenn nicht sogar verletzt. Die Veröffentlichung der nicht dokumentierten Stimmenzahl muss ein gerichtliches Nachspiel haben. Tatsächlich könnten auch nur 330 oder noch weit weniger Unterschriften gesammelt worden sein. Auch der verlängerte Zeitraum für die Stimmensammlung lässt vermuten, dass hier falsche Zahlen genannt werden. 

Fest steht, das für die Initiatoren kostenspielende Abwahlbegehren wurde zum großen Misserfolg! Hier erlaube ich mir den Hinweis, dass niemand weiß, wie die Initiatoren mit den auf Listen gesammelten persönlichen Daten umzugehen gedenken. Vielleicht wurden sie vor ihrer Vernichtung digitalisiert und statt dem Wahlleiter vorzulegen, für die Refinanzierung der versenkten Kosten verkauft. 

Herr Steffen Jerchel, Herr Hans Boche und Frau Uta Reglin sollten sich dringend auf den Verweis aus der politischen Landschaft konzentrieren und die Pflege ihrer Egos in private Bereiche verlegen. Wenn nicht, dann bitte mit einem Lernerfolg aus dem eingefahrenen Desaster. Dafür müsste sich allerdings das Dreigestirn (offizielle Bezeichnung für das närrische Dreigespann Prinz, Bauer und Jungfrau im Kölner Karneval) tatsächlich mit stadtpolitischen Themen beschäftigen und zum Erkenntnisgewinn gelangen.  Allein mir fehlt der Glaube an eine solche Kehrtwende. 

Der Bürgermeisterin Frau Wiebke Sahin-Connolly haben sie mit dieser Abwahlinitiative unzweifelhaft einen großen Dienst erwiesen. Und das ist auch gut so.

Es grüßt Sie 

Ria von Schrötter

 

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